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Pneumatik gibt den Ausschlag:

Das Wiener Familienunternehmen Starlinger & Co GmbH stellt Maschinen zur Herstellung gewebter Kunststoffsäcke her. Das Programm reicht von Extrusionsanlagen über Spul- und Webmaschinen, Fertigungslinien bis hin zu Maschinen zum Bedrucken fertiger Säcke.

Starlinger exportiert in mehr als 120 Staaten weltweit. Um gegen die internationale Konkurrenz erfolgreich bestehen zu können, setzt das Unternehmen neben Kundenservice vor allem auch auf die Qualität der Teile und Komponenten. Hauptpartner für die Pneumatik ist seit fünf Jahren Bosch-Rexroth.

Ständige Weiterentwicklungen

Neben den Maschinen für die Sackherstellung produziert man auch Sackfüllanlagen und Recycling-Anlagen. Alle Maschinen aus den beiden Werken in Weißenbach/Triesting in Niederösterreich sind Eigenentwicklungen. Nach Erfahrungen aus der Praxis werden die Maschinen laufend verbessert, um „den anderen ständig ein bis zwei Nasenlängen voraus zu sein“, wie es ein Konstrukteur ausdrückt. Dabei werden eigene Erfahrungen genau so genützt wie das Know-How der Zulieferpartner. Das gilt besonders für die Pneumatik, der an den Maschinen große Bedeutung zukommt. Nahezu alles, was sich bewegt, wird pneumatisch gesteuert und angetrieben.

Beraten und Liefern

Im Laufe der Jahre hatte Starlinger mehrere namhafte Pneumatik-Lieferanten, das hing in der Regel vom einzelnen Konstrukteur ab. Vor etwa fünf Jahren war Schluss mit der teuren Vielfalt, seither ist Bosch Rexroth Hauptlieferant. Dieser Entscheidung liegen objektive Kriterien zu Grunde: Die Qualität der Pneumatik erfüllt die hohen Anforderungen des Unternehmens, die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, und das Preis/Leistungsverhältnis passt zum Niveau der Starlinger-Produkte. Bei vielen Kunden wird rund um die Uhr produziert. 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche. Das erlaubt keine Kompromisse bei der Standfestigkeit und Lebensdauer der Maschinen und der verwendeten Komponenten.

„Obwohl unsere Mitarbeiter wissen, worauf es ankommt“, sagt Starlinger, „schätzen wir die umfangreiche Beratung durch die Pneumatik-Spezialisten sehr.“ Das Starlinger-Team, definiert in der Regel die Aufgabe, eine Lösung wird gemeinsam erarbeitet. Der Trend geht zur Ventilinsel mit Zentralstecker, weil sich diese Variante als die wirtschaftlichste erwiesen hat. Die vollautomatische Sackkonfektionsanlage kon 2002 produziert 45 Säcke pro Minute. Ein bis zu 850 Millimeter breiter Schlauch wird mit einem Heißschneider abgelängt, der von je einem Pneumatikzylinder links und rechts gehoben oder gesenkt wird. Der notwendige Gleichlauf der beiden Zylinder wird über Drosseln erzielt. Während des Heißschneidens sorgt ein ausgeklügeltes System dafür, dass die beiden Seiten des Kunststoffschlauches nicht zusammenkleben. Wie das genau funktioniert, bleibt Betriebsgeheimnis. Die Pneumatik spielt dabei jedenfalls eine große Rolle.

Bosch Rexroth GmbH Österreich
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