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Füllautomaten

Füllautomaten für die Pharma- und Lebensmittelindustrie

Zylind.m.Parallelführ.f.lagericht.Positionierung



Genau, schnell und vielseitig:

Der Wiener Spezialist für Verpackungsmaschinen und Füllautomaten, die Wick und Schaefer GmbH, entwickelt und baut kundenspezifische Anlagen für flüssige und pastöse Materialien. Das Spektrum reicht vom handbedienten Kleingerät bis zur vollautomatischen Abfüll- und Verpackungslinie. Die Wettbewerbsfähigkeit auf den Märkten in vier Kontinenten beruht seit vielen Jahren unter anderem auch auf der Pneumatik und Montagetechnik von Bosch-Rexroth.


Wer Füllanlagen und Verpackungsmaschinen für die Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie baut, kann über eines nicht klagen: Eintönigkeit. Denn die Formen und Materialien der Tiegel, Tuben, Gläser und Becher, die mit diesen Automaten befüllt und verschlossen werden, ist schier endlos. Die Anzahl der Produkte ebenso.
„Wir sind seit den 60er-Jahren in diesem Bereich tätig“,sagt Andreas Wick, Juniorchef der Wick und Schaefer GmbH, „und in dieser Zeit haben kaum zwei gleiche Maschinen unsere Hallen verlassen.“

Abfüllung im Sekundentakt

Die Vielfalt der Aufgaben erfordert höchste Flexibilität beim Konzipieren und Bauen der Anlagen. „Wir lernen täglich dazu, weil kein Material dem Anderen gleicht“, so Wick. Um das Entwickeln neuer Lösungen sind Vater und Sohn Wick, im Familienbetrieb auch für die Entwicklung verantwortlich, nicht verlegen. Umfangreiches Know-How und ein selbst entworfener Prüfstand sind eine solide Basis. Und bei der Realisierung der Ideen setzen die beiden Profis auf Partner mit flexiblen, umfassenden Lieferprogrammen. Ein solcher Partner ist Bosch-Rexroth. Praktisch von Anbeginn an verwendet Wick und Schaefer nahezu ausschließlich Bosch-Rexroth-Pneumatik. Im Laufe der Zeit kam dann auch die Montagetechnik dazu. Mit den Aluminiumprofilen ist jede gewünschte Form der Maschine einfach und kostengünstig realisierbar, und mit Bosch-Rexroth-Handlings-Einheiten hat man jede Form von Aufschraubkappe oder Tropfeinheit sicher im Griff.

Die Anforderungen an die Füllautomaten sind hoch: Absolute Hygiene ist ebenso ein Muss wie hohe Abfüllgenauigkeit, leichte Bedienung und schnelles Umrüsten. Dazu kommen noch hohe Taktzahlen, denn das Prinzip „Zeit ist Geld“ gilt auf Grund der hohen Stückzahlen in dieser Branche besonders. Für die Anlagen von Wick und Schaefer sind Stundenleistungen bis zu 7.000 Stück nichts Außergewöhnliches. Das bedeutet Taktzeiten von nur etwa 0,5 Sekunden, die Dank der Bosch-Rexroth-Pneumatik auch in ungünstiger Umgebungsatmosphäre bei hoher Zuverlässigkeit realisiert werden.

Wie kommt der Nudelsalat in den Becher?

Jüngstes Beispiel für die Vielseitigkeit von Wick und Schäfer ist eine Füllanlage für Nudelsalat. Sie besteht aus drei automatischen und einer Handarbeitsstation. Zunächst werden die Becher mit einer pneumatisch bewegten Mechanik mit Vakuumgreifern entstapelt und lagerichtig in einen „Werkstückträger" eingelegt. Damit sich der Becher in der Hubbewegung nicht verdrehen kann, kommt ein Bosch-Rexroth-Pneumatikzylinder mit Parallelführung zum Einsatz.

Nächste Station ist die Befüllung, wo ein weiteres Problem zu lösen war. Einerseits sind enge Gewichtstoleranzen vorgegeben, andererseits dürfen die Nudeln nicht zerstört werden „Denn die Konsumenten wollen ja keinen Brei", sagt Wick. Die Lösung ist ein konischer, besonders geformter Zuführkanal. Auf Station drei erfolgt die Garnierung der Portion von Hand, im Anschluss klappt der Deckel auf den Becher, vier Pneumatikzylinder pressen Ober- und Unterteil des Bechers aufeinander. „Es macht Spaß, solche Anlagen zu bauen", sagt Andreas Wick, „und weil fast täglich neue Produkte und Verpackungen auf den Markt kommen, wird es bei uns nie langweilig."


Bosch Rexroth GmbH, Österreich

 
 
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